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Naturheilpraxis Margarete Bollinger
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Heilfasten nach F. X. Mayr

Brötchen und Milch

F. X. Mayr steht für Dr. Franz Xaver Mayr, den Begründer der gleichnamigen Fastenkur. Er wurde im November 1875 in Österreich geboren. Während seines Medizinstudiums beschäftigte er sich bereits intensiv mit dem Organ „Darm”, seiner Funktion, seinen Erkrankungen und den Folgeerscheinungen. Er stellte direkte Zusammenhänge zwischen dem äußeren Erscheinungsbild der Menschen, dem Zustand ihres Darmes und ihrer Beschwerden fest. F. X. Mayr erkannte, dass viele Leidende mit strengen Diätformen und Fasten schnelle Therapieerfolge zu verzeichnen hatten. Deshalb unterzog er sich selber einer Fastenkur, bei der er nur Wasser trank und war überzeugt, dass Fasten „die Königin aller Diätetik” darstellt. Da er die strenge Fastenform aber für Berufstätige als weniger geeignet empfand, entwickelte er die Kur mit Milch und luftgetrockneten Brötchen. Er nannte es: „Fasten ohne zu Fasten”!

Die Säulen des Mayr-Fastens sind die drei „S”: Schonung, Säuberung, Schulung.

1. Schonung

Viele Menschen leiden unter einem überlasteten Verdauungssystem. Darmträgheit, Verstopfung, Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen usw. sind typische Symptome dafür. Um sich zu regenerieren benötigt der Organismus eine gewisse Zeit der Entlastung. Das heißt, eine Entlastung des Verdauungssystems durch weniger Nahrungsangebot und eine einfache Kost, in diesem Fall Milch und Brötchen, trägt zur Schonung und Regeneration des Verdauungsapparates bei.

2. Säuberung

Säuberung oder Entschlackung ist eine sehr wichtige Aufgabe der F. X. Mayr-Kur. Die Reinigung des gesamten Dickdarmes von zersetzten Nahrungsresten, der Abbau von Schlackenstoffen und die Ausleitung von schädlichen Stoffwechselendprodukten, die im gesamten Körpergewebe zur Übersäuerung führen, ist eine große Aufgabe der Mayr-Kur. Das morgendlich getrunkene Bitterwasser durchrieselt den Magen-Darm-Trakt und löst Nahrungsrückstände, die an den Darmwänden kleben, und fördert deren Ausscheidung, ebenso die während des Fastens freiwerdenden Schlackenstoffe.

3. Schulung

Unter Schulung versteht sich in erster Linie die manuelle Bauchbehandlung (Bauchmassage). Bei dieser Massage wird die Darmtätigkeit angeregt, die Zirkulation des Blutes und der Lymphe im Bauchraum wird verbessert. Sie wirkt sich positiv auf die Atmung und auf die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen des Fastenden aus. Ein weiterer Aspekt der Schulung betrifft das „Kauen”. Durch langsames, intensives Kauen der Nahrung (jeden Bissen bis zu 50 x) wird diese optimal eingespeichelt, die Verdauung beginnt bereits in der Mundhöhle und entlastet Magen und Dünndarm.

Zu diesen klassischen drei „S” nach Mayr kommt noch ein viertes „S” dazu.

4. Substitution

Substitution bedeutet „Ersetzen”. Um den belasteten Stoffwechsel anzuregen und zu unterstützen wird die Einnahme diverser Mittel empfohlen. Basenpulver bzw. Basentabletten enthalten ein Mineralstoffgemisch, welches dem Organismus erleichtert Basen zu bilden und die Entsäuerung des Gewebes zu verstärken. Bittermittel ist ein Pflanzenauszug aus Kräutern, welches die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen anregt und somit die Verdauung fördert.

Die gesamte Kur erstreckt sich über 3 Wochen. In den ersten beiden Wochen findet das eigentliche Fasten statt und in der dritten Woche beginnt der Kostaufbau. In meiner Praxis erhalten Sie genaue Informationen über den Ablauf der F. X. Mayr-Kur (incl. Kur-Plan). Auf Wunsch betreue ich Sie gerne mit verschiedenen Therapie-Angeboten während Ihrer Fastenkur.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.